Ketten aus Chemie
Es begann als Schmerztherapie – körperlich oder emotional. Die Pille half, dann brauchtest du mehr, und plötzlich fühlt sich „normal“ nur noch unter Opioiden erreichbar an. Die Sucht ist ein Unterbewusstseinsprogramm: Schmerz → Opioid → kurzfristige Ruhe. Löschen unmöglich, ersetzen zwingend nötig.
⚠️ Warnhinweis
Die Methode funktioniert nur, wenn du bereits Entzugspausen erlebt hast. Ohne Unterbrechung greift kein Reframing. Schwere chemische Abhängigkeiten können Jahrzehnte konsequenter Arbeit verlangen; die Technik ist am effektivsten bei psychologischen Anteilen. Medizinische Betreuung für den körperlichen Entzug ist weiterhin Pflicht.
Warum Standardmethoden scheitern
Methadon oder Suboxone ersetzen lediglich die Substanz. Reha zwingt dich durch den Entzug, schickt dich aber danach zurück in dieselben Trigger. Solange das Unterbewusstsein „Opioid = Überleben“ glaubt, kehrt das Begehren zurück – egal, wie viele Meetings du besuchst.
Das Ersatzprogramm
Lege für jede Schmerzphase ein neues Protokoll fest: Körperarbeit, Atemzüge, Projektarbeit, Community-Support, Finanz- oder Coding-Session. Wichtig ist eine zeitlich festgelegte Sequenz mit klaren Handgriffen. Anleitung liefern das Buch und der
FAQ
Kann ich ohne Methadon auskommen? Es ist ein Werkzeug für den Körper, aber kein Programm für den Geist. Reprogrammierung adressiert die Ursache.
Brauche ich medizinische Begleitung? Ja, besonders bei physischer Abhängigkeit. Der Ersatzplan startet, sobald die Akutphase überstanden ist.
Wie lange dauert es? Physische Symptome klingen in Tagen/Wochen ab, das Unterbewusstsein braucht Monate, um das neue Skript als Standard zu akzeptieren.
Deine Sucht ist kein moralisches Versagen, sondern Code. Wenn du konsequent ein neues Skript fütterst, werden Opioide überflüssig. Das Nervensystem lernt langfristig wieder andere Quellen für Ruhe, Fokus und Sinn.