← Zurück zum Inhalt

Wie stoppt man Doomscrolling ohne Willenskraft oder App-Löschung?

Illustration: Doomscroll in Lernfeed verwandeln

Ein Ping, du willst nur kurz schauen – plötzlich ist es 1:47 Uhr, Puls hoch, Daumen scrollt weiter. Doomscrolling ist ein Slot-Machine-Loop: variabler Reward → Erwartung → weiterer Swipe. Verbote oder App-Blocker führen bloß zu Rückfall-Binges. Du musst dem Gehirn ein neues Skript geben, das denselben Hunger nach Neuem stillt.

Ersetze den Feed statt ihn zu löschen

Atme dreimal, öffne eine vorbereitete Leseliste (Longform, Kurs, Fachartikel), konsumiere genau ein Stück Content, notiere eine Erkenntnis. Du scrollst weiterhin – aber durch Material, das du ausgewählt hast, als du ruhig warst. So erhält das Gehirn Neuigkeitsgefühl + Abschluss, du erhältst Skills statt Panik.

Wie du die Sequenz programmierst, lernst du im Manual, detailliert umgesetzt im Web3-Quest. Der Quest ist gratis; zwei Projekt-Token im Wallet (parke sie gern in Coinsafebox) reichen als Zugang und lassen sich später wieder verkaufen.

Realität checken ohne Algorithmus-Stress

Plane eine feste „News-Zeit“ mit seriösen Quellen. Außerhalb dieser Zeit startet automatisch dein Lern-Feed-Ritual. Du verpasst nichts, aber du entscheidest, wann dein Nervensystem Nachrichten verarbeiten darf.

FAQ

Muss ich Apps löschen? Nein. Der Trigger löst nun eine andere Handlung aus.

Wann lässt der Drang nach? Nach zwei Wochen weniger Autopilot-Entsperrungen, nach zwei Monaten fühlt sich das Ersatzritual besser an als der endlose Feed.

Ich arbeite mit Social Media – was dann? Trenne „Arbeitsfeeds“ (mit Checkliste) von „Zombiefeeds“. Nur letztere ersetzt du durch dein Ritual.