Ein Kribbeln in der Nase, die Hand wandert automatisch, erst im Spiegel bemerkst du es – peinlich. Dabei handelt es sich um ein Selbstberuhigungs-Programm. Solange du es nur verbietest, entsteht mehr Spannung, das Gewebe entzündet sich und triggert noch öfter. Die Lösung: Den Nasenreiz bewusst ersetzen.
Das Ersatzprotokoll
Pack dir ein Fidget-Kit ein (Soft-Ring, Silikonwürfel, Mini-Massagegerät). Sobald Finger Richtung Gesicht gehen:
- Ausatmen durch die Nase, 2 Sekunden halten.
- Finger greifen den Fidget, 10 gleichmäßige Bewegungen.
- In der Notizen-App kurz Trigger + Reaktion festhalten.
Dieses Skript beruhigt die Schleimhaut, liefert denselben haptischen Input und baut eine neue Gewohnheit auf. Wie du die Schritte automatisierst, lernst du im Buch oder im
FAQs
Was, wenn die Nase wirklich verstopft ist? Mach zuerst ein Nasenspray- oder Spülskript, bevor du das Fidget nutzt. So fühlt sich das Gehirn trotzdem „aktiv“.
Dauert es lange? In wenigen Wochen nimmt die Häufigkeit spürbar ab, weil das Gewebe heilt und weniger Tickle-Signale sendet.
Wie mit Rückfällen umgehen? Einfach Trigger aufschreiben, Ersatz ausführen und weitermachen. Keine Scham-Schleife, sonst verstärkst du den Stress.