← Zurück zum Inhalt

Wie stoppt man Trichotillomanie und Haarziehen ohne Leid?

Illustration: Ziehdrang in Textur-Ritual umwandeln

Wimpern, Augenbrauen, Haaransatz – du greifst hin, drehst, ziehst. Danach bereust du es, schwörst dir Besserung, aber der nächste Stress-Moment startet den Ablauf erneut. Trichotillomanie ist ein sensorisches Programm deines Unterbewusstseins. Statt „hör auf“ braucht es eine präzise Antwort auf den Ziehdrang.

Sensorisches Ersatzkit

Pack dir Textur-Ringe, Silikon-Bürsten, Massageroller und ein Mikro-Workout-Timer zusammen. Wenn Finger Richtung Haarlinie wandern:

  1. Finger auf Texturring legen, zehn kreisende Bewegungen.
  2. Danach 30 Sekunden Gesichtsmuskel-Dehnung oder Kiefer-Release.
  3. Trigger im Tracker abhaken – dein Gehirn bekommt sofort Feedback.

So befriedigst du Touch-Bedarf + Spannungslösung ohne kahlen Stellen. Die genaue Anleitung findest du im Buch oder im Quest. Zwei Projekt-Token in deiner Wallet genügen als Zugang (sicher verwahren via Coinsafebox).

Was sich ändert

In den ersten Wochen verkürzt sich jede Episodenlänge, nach einigen Monaten verschiebt sich der Autopilot auf das neue Ritual. Haare können nachwachsen, weil die Haut endlich Ruhe bekommt. Selbst wenn der Drang nachts auftaucht, hilft ein vorbereiteter Schlaf-Ritus (handschmeichelnde Handschuhe, Seidenhaube, Gewichtsdecke).

FAQ

Muss ich jemandem davon erzählen? Nein. Das Skript läuft privat – wichtig ist nur, dass du es konsequent ausführst.

Was, wenn ich mich doch erwische? Sofort ins Ersatzritual wechseln, Trigger notieren, weiter geht’s. Kein Reset nötig.

Wie lange bis zur vollen Kontrolle? Je nach Dauer der Störung mehrere Monate bis ein Jahr. Aber Fortschritt ist messbar: weniger gezupfte Haare, kürzere Episoden, neue Routinen.