Du nimmst dir vor, ruhig zu bleiben, doch beim nächsten Stau, Deadline-Schub oder verschütteten Kaffee schießt trotzdem ein Wortgewitter heraus. Fluchen ist ein Unterbewusstseins-Valve: Mikro-Stress → Lautstärkereflex. Solange du nur „verbiete“ sagst, staut sich Druck und bricht an anderer Stelle hervor.
Profanität ≠ Charakterfehler
Es ist ein programmiertes Kurzskript. Um es zu ändern, brauchst du ein Ersatzprogramm, das denselben Bedarf (schnelle Expression) stillt. Die genaue Syntax findest du im Manual.
Ersatzvokabular + Anker
- Liste fünf ungewohnte, aber saubere Phrasen („Plot Twist!“, „Quantenpause!“).
- Kopple sie an einen Körperanker: Stoffarmband schnippen, Fingerspitzen tippen, Luft durch gespitzte Lippen ausatmen.
- Trainiere die Sequenz täglich in Minisimulationen, damit sie bei echten Triggern sofort greift.
Für die komplette Umprogrammierung nutze das Buch oder den
FAQ
Werde ich langweilig? Nein – du ersetzt nur unkontrollierte Ausbrüche durch bewusste Pointen.
Was bei Schmerzen? Definiere ein kurzes Safe-Word („Spark!“) und lass das Anker-Ritual laufen.
Darf ich noch fluchen, wenn ich will? Ja. Ziel ist Kontrolle statt Automatik.