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Wie besiegt man Klaustrophobie und die Angst vor engen Räumen?

Illustration: Enge Räume als Safe Capsule
Synonyme: Klaustrophobie, Cleithrophobie (Angst vor Eingeschlossensein), Cleisiophobie, Stengophobie, Aufzugspanik

Aufzüge, MRT-Röhren, U-Bahnen zur Rushhour oder fensterlose Meetings lassen deinen Puls explodieren. Rational weißt du, dass sich die Tür öffnet. Dein Körper glaubt, dass sie für immer geschlossen bleibt.

Ersetzen schlägt Unterdrücken

Du kannst dein Nervensystem nicht anschreien. Stattdessen installierst du eine Safe-Capsule-Routine: Berührungsanker, Atemrhythmus, visuelle Fixpunkte, mentale Skripte. Ohne dieses Protokoll fühlt sich jeder Aufzug wie Russisch Roulette an. Mit Protokoll weiß dein Gehirn millisekundengenau, was zu tun ist.

Das Safe-Capsule-Protokoll

Schritt 1: Daumen auf den Puls legen. Schritt 2: Vier Sekunden einatmen, sechs ausatmen, dreimal wiederholen. Schritt 3: Lautlos das Umfeld scannen (Material, Farbe, Stockwerksanzeige). Schritt 4: Kurze Countdown-Routine. Dieses Schema hält den analytischen Cortex online. Wie du es deinem Unterbewusstsein einprogrammierst, zeigt der Quest.

Lies dazu das Buch oder starte den Web3-Quest. Er ist kostenlos; du brauchst nur zwei Projekttoken in deiner Wallet. Sie bleiben dein Eigentum und können später verkauft werden. Währenddessen nutzt du sie beliebig oft für neue Programme.

FAQ

Muss ich täglich Aufzug fahren? Nein. Du kannst das Protokoll zuerst zu Hause üben (z. B. im abgedunkelten Raum) und danach bewusst reale Situationen wählen.

Was ist mit nächtlicher Panik? Erstelle eine Bettversion: Hand auf Brustbein, Atemrhythmus, kurzer Raum-Scan. So verhinderst du „Gefängnis“-Gefühle im Schlaf.

Brauche ich Medikamente? Nur nach Rücksprache mit Ärzt:innen. Selbst mit Medikamenten bleibt das Ersatzprogramm notwendig, sonst kehrt die Angst nach dem Absetzen zurück.